Richtiges Beten

Was ist ein Gebet?

Ein Gebet ist eine ganz persönliche Bitte an Gott. Aber noch viel mehr. Deshalb eine Erklärung, was ein Gebet ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit es erhört wird. Aber es gibt einige Besonderheiten zu beachten, die nicht in der Bibel zu finden sind und eine genauen Erklärung bedürfen. Diese Wahrheiten sind sehr wichtig und sie entscheiden, ob ein Gebet erhört wird oder nicht.

Jeder Gedanke, jedes Wort und jede Handlung ist als Gebet zu verstehen. Denn jeder Gedanke, jedes Wort und jede Handlung ist schöpferisch. Leider ist darunter vieles, was uns nicht dient. Deshalb ist richtiges Beten so wichtig. Das fängt damit an, dass wir unsere Gedanken kontrollieren und nur solche zulassen, die positiv sind. Beten hat immer Erfolg, oft auch solchen, den Sie nicht wünschen. Dass richtiges Beten Erfolg hat, wurde sogar in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen, u.a. von Prof. Dr. med. Dale A. Matthews, Dr. med. Larry Dossey, Dr. med. Herbert Benson, Prof. Dr. Candace Pert, Dr. med. Dean Ornish, Psychiater Harold Koenig (Quelle Spiritual Wiki, Hawkins Portal).

Zum Beten braucht es keine besondere Form oder gar Rituale. Wir reden so wie mit enem guten Freund, respektvoll und höflich. Als Anrede kann „Lieber Gott“, „Großer Schöpfergeist“, „Göttliche Intelligenz“ o.ä. gebraucht werden.

Wer oder was ist Empfänger unseres Gebetes?

Üblicherweise beten wir zu Gott. Gott ist Geist, Gesetz und Form. Also Alles Was Ist. Die heilige Dreieinigkeit zeigt sich hier. Geist wird durch das Gesetz zu Form (feste Materie). In uns ist alles vorhanden, um damit erfolgreich zu arbeiten. Geist ist das Formlose, aus dem alle Form entsteht und das Gesetz ist die Kraft, die den Prozess der Schöpfung in Gang setzt, das Formlose in Form bringt.

Sie sind der Absender und setzen den Prozess mit Ihrem Gebet in Gang. Im Buch Planet der ‚Gottlosen‘ ist es noch ausführlicher erklärt.

Die Geistigen oder Schöpfungsgesetze müssen gekannt und befolgt werden. Ist dies nicht der Fall, wird unser Gebet möglicherweise nicht erhört werden. Gesetze gelten bekanntlich immer, auch wenn wir sie nicht kennen. Jesus kannte die Gesetze und gibt uns Anleitungen für richtiges Beten.

Aber wie funktioniert es?

In der Bibel steht viel Wahrheit und Weisheit. Besonders das neue Testament, die Lehre Jesu, ist eine Offenbarung für alle, die offen für göttliche Führung sind. Wir werden verschiedene Worte Jesu zu unseren eigenen machen und sie so verstehen, wie sie gemeint sind:

„Bittet, so wird euch gegeben.“

Jesus gibt uns hiermit die Garantie, dass alle unsere Bitten, die aus reinem Herzen kommen, augenblicklich erfüllt werden. Augenblicklich heißt, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, denn für alles gibt es auch eine richtige Zeit.

„Betet ohn‘ Unterlass.“

Jesus kannte die universellen Gesetze und verstand, sie anzuwenden. Alles ist Schwingung, jeder Gedanke, jedes Wort, jede Tat. Feste Materie schwingt langsamer, feinstoffliche schneller. Um feinstoffliche Materie, wie Gedanken und Worte (Bitten) in feste Materie umzuwandeln, bedarf es einer großen Zusammenballung von gleichen feinstofflichen Schwingungen, damit sie zu fester Materie werden können = sich erfüllen (materialisieren). Deshalb ist es notwendig, so oft wie möglich seine Bitten zu wiederholen, damit sich die Energiemenge zusammenballen kann. „Am Anfang war das Wort und das Wort wurde Fleisch.“ Das heißt, aus einem ausgesprochenen Gedanken wurde feste Materie.

„Nach deinem Glauben wird dir geschehen“.

Gemeint ist hier nicht der allgemeine Glaube an Gott oder die christlichen Gebote, sondern der individuelle Glaube, also die eigenen Überzeugungen und eingeprägten Gedanken- und Verhaltensmuster. Hier ist wahrhaftig „Ausmisten“ angesagt. Wir erkennen, wie wir von Kindheit an manipuliert wurden und wie unsere Gedanken unsere Realität erzeugen.

„Was du säst, wirst du ernten.“

Gemeint ist das Gesetz der Resonanz. Alles was von uns ausgeht, kehrt zu uns zurück wie ein Bumerang. Deshalb ist es so wichtig, auf sein Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen zu achten und ethische Werte seinem eigenen Handeln zur Grundlage zu machen.

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Sich selbst zu lieben, hat nichts mit Egoismus zu tun. Nur wer sich selbst liebt, ist in Harmonie mit sich selbst und kann die Liebe weiter geben. Wo keine Liebe ist, kann auch keine Liebe weiter gegeben werden. Wir müssen auch wissen, dass Gott ALLES WAS IST ist. Damit sind auch wir ein Teil von Gott. Wenn wir uns selbst nicht lieben, lieben wir auch Gott nicht.

„Wer hat, dem wird gegeben“

Diese Wahrheit ist wesentlich für die Erfüllung eines Gebetes. Dies klingt zuerst paradox. Denn wir beten ja aus dem Grund, weil wir das „nicht haben“, worum wir bitten. Hätten wir es, müssten wir ja nicht darum bitten. Wie weiter oben erklärt ist, geht es um die Umwandlung von feinstofflicher Materie in den Zustand, den wir mit unserem Gebet wünschen. Die geistige Welt unterscheidet nicht, ob etwas feinstofflich oder grobstofflich ist. Es IST einfach. Damit es grobstofflich wird, müssen wir es mit dem Gefühl aufladen, als wäre es schon in unserem Besitz.

„Nicht Amen sondern Danke“

Am Ende eines Gebetes sagen wir nicht Amen sondern Danke. Amen wird die Bedeutung „so sei es“ gegeben, was einem Zweifel gleichkommt, dass es nicht so sein könnte. Danke bedeutet, dass unser Gebet bereits erhört ist. Ich empfehle, am Anfang des Gebes ebenfalls danke zu sagen statt bitte. Jedenfalls ist es erfolgreicher, schon am Anfang in der Überzeugung zu beten, dass unser Gebet erhört wird. Danken ist nicht nur im Gebet wichtig, sondern man sollte für jede Kleinigkeit danke sagen, die uns widerfährt. Man kann gar nicht genug danken.

„Fazit“

Ein Gebet kann nur erhört werden, wenn alle diese Voraussetzungen erfüllt sind. (Entnommen dem Ebook „Das Schutzbuch“)

Ich wünsche Ihnen ein glückliches, gesundes und langes Leben. Wenn Sie Hilfestellung dafür benötigen, lesen Sie meine Schriften oder die Bücher anderer „Wissender“. Wenn Sie persönlichen Rat möchten, benutzen Sie dafür das Formular Kontakt/Lebenshilfe.

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